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Tips für Führerscheinanwärter – was es zu beachten gibt

Gute Nachrichten für alle, die jetzt neu den Führerschein machen wollen: Auch in diesem Jahr sind die Preise bei den Fahrschulen zur Erlangung des Führerscheins kaum gestiegen! Ihrem Traum vom Führerschein und – als logische Folge – vom eigenen Fahrzeug steht also nichts mehr im Wege.

Sie sollten allerdings berücksichtigen, dass die Preise für die Fahrstunden je nach Fahrschule sowie auch regional beträchtliche Unterschiede aufweisen können. So kann es schon mal eine Differenz von 500 € ausmachen, ob man den Führerschein in Hamburg (ca. 1.500 €) oder in München (ca. 2.000 €) macht. Denn mit dieser Summe sollten Sie im Schnitt in etwa rechnen, da ja auch noch einige Nebenkosten eingerechnet werden müssen. Prüfungsgebühren, Lernmaterial, Passfotos, Sehtest, Grundgebühr für die Fahrschule und noch einiges mehr müssen in die Kostenkalkulation einfließen. Natürlich hängt der Preis hauptsächlich davon ab, wie viel Übungsstunden Sie insgesamt benötigen. Letztendlich hängt aber auch die Anzahl der Stunden von der Qualität der Fahrschule ab. Denken Sie auch daran: Sonderfahrten werden von den Fahrschulen höher berechnet, als die normale Fahrstunde.

Selbstverständlich haben Sie in jeder modernen Fahrschule auch die Möglichkeit, einen Motorrad- oder einen Lkw/Bus-Führerschein zu erwerben. Manche Fahrschulen bieten sogar an, dass Sie Ihren Lkw-Führerschein schon in 14 Tagen erwerben können. Aber hier sollte man genau hinsehen, ob die Fahrschule auch halten kann, was sie verspricht, denn die Preisunterschiede im Verhältnis zum Erwerb eines Pkw-Führerscheines sind erheblich. Recherchen im Internet und simples Nachfragen bei Freunden und Bekannten können bei der Suche nach einer guten Fahrschule – egal welchen Führerschein Sie anstreben – sehr hilfreich sein.

Bevor Sie mit einer Fahrschule einen Vertrag abschließen, sollten Sie vorher ruhig ein paar Vergleichsangebote einholen und – wenn möglich – einmal die Räumlichkeiten und auch die Fahrzeuge ansehen. Eine gute Fahrschule scheut keinen Vergleich und wird Ihnen gern die Unterrichtsräume zeigen, in denen die theoretische Schulung stattfindet, sowie Preisangebote erstellen. Sie wird Ihnen auch Auskunft darüber geben, ob ihre Fahrlehrer ständig Fortbildungen besuchen und damit auf dem neuesten Wissensstand sind. Ein Schnupperseminar sollte möglich sein, denn schließlich hängen die Kosten für den Führerschein auch von der Qualität der Fahrschule ab. Natürlich sollten neue moderne Fahrschulwagen vorhanden sein.

Es soll ein gutes Verhältnis zwischen Ihnen und dem Fahrschullehrer bestehen, deshalb lohnt sich ein kritischer Vergleich in jedem Fall. Wichtig sind gut ausgebildete Fahrlehrer, die zum Beispiel selbst Motorrad fahren und daher wissen, dass sie den Neuling per Funkkontakt und auch persönlich auf dem Motorrad begleiten müssen, um ihn optimal schulen und auf die Prüfung vorbereiten zu können. Viele Fahrschulen bieten auch Zusatzkurse an, die Ihre Ausbildung noch effizienter machen können.

Wenn man dann endlich den begehrten Schein in der Hand hält und ein eigenes Auto anschaffen will, sollte man sich ausführlich die verschiedenen Versicherungsanbieter vergleichen um eine möglichst billige Autoversicherung zu ergattern. In den meisten Fällen ist es ratsam, das erste Auto als Zweitwagen auf die Eltern anzumelden. Eventuell können hier auch Schadenfreiheitsrabatte geerbt werden, was zu einer deutlich günstigeren Prämie führt.

Wenn Sie alle diese Punkte berücksichtigen und Ihre Führscheinausbildung sorgfältig und kostenbewusst planen, werden Sie sicher bald Ihren Traum verwirklicht haben und stolzer Besitzer eines Führerscheins sein.

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